Missionsprojekt

Missionsprojekt Pater Martinho SJ



Martinhos Primizfeier am 8. Dezember 1994 mit zwei seiner Nichten.



Mitglieder der Pfarrgemeinde tragen beim Einzug das Evangelium in das Gotteshaus.



Pater Martinho bei einer Messfeier in einer seiner zahlreichen Pfarrgemeinden (Zweiter von links).


Pater Martinho Mayer arbeitet als Jesuitenpater und Gemeindepfarrer seit vielen Jahren in Süd-Brasilien.

Er entschloß sich mit 23 Jahren, Priester zu werden. Seine Primiz feierte er am 8. Dezember 1994.

 

Sein Wahlspruch lautet:

          "Im Kampf

       für Gerechtigkeit

       mit Barmherzigkeit

            und Treue."



Pater Martinho Mayer SJ, Sohn deutscher Aussiedler aus Bechtenrot, betreut in Cascavel (Süd-Brasilien), die Pfarrei "Santo Ignacio" mit insgesamt 14 Gemeinden (über 60 000 Menschen): 90 % Katholiken, 50 % sind arbeitslos und 28 000 leben vom Müllsammeln und -sortieren.

Das "Missionsprojekt P. Martinho" ist ein Projekt der Kirchengemeinde Laubach, es wurde im Jahre 1997 gegründet und unterstützt seither die Arbeit Pater Martinhos.




Pater Martinho beim Sonntagsgottesdienst.



Einmal im Monat gibt es ein kostenloses Mittagessen für die Armen in einer seiner Pfarrgemeinden.


In der Pfarrei "Sankt Ignatius" gibt es über 14 Gruppierungen, die sich monatlich im Pfarrgemeindesaal treffen. Samstags und sonntags ist in jeder Gemeinde Eucharistiefeier. In der Basisgruppen wird einmal monatlich Wortgottesdienst gefeiert, ebenso Bibelteilen und alle zwei Monate treffen sich die Gruppen untereinander.

Der Gemeindesaal befindet sich in der Bau-Phase.



Kinderpastoral:

Im Gemeinderaum der Hauptgemeinde treffen sich alle Gruppen monatlich und die Kinderpastoral, in der 150 Frauen mitarbeiten hat dort ihren Sitz. Die Kinderpastoral betreut in den jeweiligen Gemeinden 2 200 Kinder, unterstützt sie mit Lebensmitteln, Kleidern und Schulmaterialien. Die kleinen Kinder werden gewogen, Gesundheitsvorsorge gemacht und monatlich zuhause besucht. Die Kinder beim Lernen.




Ein Blick in die Näherei.

Der Jesuitenpater Martinho Mayer hat zahlreiche Projekte gegründet und damit vielen Menschen eine Chance gegeben, sinnvoll am Leben teilzunehmen.


Altpapiersammler in Brasilien: Nur 3 Euro für 8 Stunden Arbeit.



Ein Lagerplatz für aufgesammelte Wertstoffe (Abfälle). Pater Martinho hat in allen Pfarrgemeinden Gruppen gebildet, die regelmäßig brauchbare Abfälle zusammentragen.

 



In der Näherei, die Pater Martinho gegründet hat, werden jedes Jahr 90 Mädchen und Frauen ausgebildet. Pro Kurs nehmen 30 Frauen teil - die Ausbildungsdauer umfasst vier Monate.

Das "Missionsprojekt Laubach" hat die Industrie-Nähmaschinen gespendet. Die  brasilianische Verwaltung arbeitet mit einer Textilfirma zusammen, die anschließend einen Teil der Näherinnen übernimmt. Einige Frauen machen sich selbständig und somit ist dieses Projekt eine Hilfe für viele Familien.



Der Leiter der Näherei, die Ausbilderin und die Sekretärin müssen von den Frauen bezahlt werden. Diese verschaffen sich das nötige Geld, in dem sie auch Bastelarbeiten anfertigen, die sie auf dem Markt verkaufen. 



Familien können Wohnungen mieten. Die Monatsmiete liegt bei 12 bis 15 Euro.  Diese Informationstafel weist auf das Doppelhaus-Projekt hin, das im Juni 2010 begonnen wurde. Siehe dazu das nächste Foto.



Die Siedlung "Quadalupe" wurde mit Unterstützung des "Missionsprojekts Laubach" gebaut. Es ist ein kleines Wohngebiet mit 60 Doppelhäusern, in der jede Wohneinheit 40 qm für eine Familie hat.



Der Gemeinderaum der Siedlung wird für Unterricht, Treffen der Familien, der Kinderpastoral und verschiedener kirchlicher Gebetsgruppen genutzt.

Außerdem bekommen die Armen einmal in der Woche ein warmes Essen.

In der Pfarrei "Sankt Ignatius" gibt es über 14 Gruppierungen, die sich monatlich im Pfarrgemeindesaal treffen. Samstags und sonntags ist in jeder Gemeinde Eucharistiefeier. In den Basisgruppen wird regelmäßig Wortgottesdienst gefeiert, ebenso Bibelteilen und alle zwei Monate treffen sich die Basisgruppen untereinander.