Allgemein

Der Frauenbund wurde im Jahre 1979 gegründet. Wir sind ein Zusammenschluss von Frauen unterschiedlicher Berufe und Altersgruppen. Wir versuchen im christlichen Geist zu arbeiten und das Bewusstsein für christliche Traditionen wach zu halten. Im Jahre 2001 trennte sich der Frauenbund vom Dachverband und ist seither eine eigenständige Frauengruppe innerhalb der Kirchengemeinde Gutenzell. 2011 hatte der Frauenbund 62 Mitglieder. Im Vorstand sind aktuell:

Vorsitzende:Christa Keller
Stellvertreterin:Silke Huchler
Kassiererin:Sonja Jerg
Schriftführerin:Anne Miller
Team-Mitglieder:Ackermann Hermine, Keller Elisabeth, Kolb Claudia, Mohr Stefanie

Aktivitäten: In den über 30 Jahren seit Bestehen des Frauenbundes wurde ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Andachten, Meditationen, Ausfahrten, Grillfesten, Einkehrtagen und Wallfahrten angeboten bei denen stets das gemeinsame Beisammen sein eine große Rolle spielt.

Besondere Aktivitäten: Der Frauenbund gestaltet jedes Jahr einen Blumenteppich für Fronleichnam.Gemeindewallfahrt nach St. Wendel anlässlich des 25 jährigen Bestehens des Frauenbundes.2003 Bewirtung der Gronsfelder Gäste im Schlosshof anlässlich des Gedenkens an die Säkularisation vor 200 Jahren.2006 wirkte der Frauenbund bei der Heimatprimiz von Pater Johannes Baptist (Christian Schmid) mit.Wir veranstalten jedes Jahr an mehreren Terminen während der Krippenzeit unseren Krippenkaffee im Kapitelsaal, bei dem sich Besucher nach Besichtigung der Gutenzeller Barockkrippe stärken können. Der Krippenkaffee fand erstmalig 2001 zugunsten der Kirchen- und Kunstkammerrenovation statt. Seit 2011 hat er sich zu einer regelmäßigen Institution entwickelt.

Unsere Ziele: Wir möchten Frauen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit und zu ständiger Weiterbildung anregen. Wir wollen am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche aktiv mitwirken, in der die Menschen partnerschaftlich zusammen leben und gemeinsam Verantwortung tragen für die Zukunft einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt. Dazu brauchen wir Frauen, die sich in unserem Frauenbund engagieren wollen, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität in die Gemeinschaft einbringen, denn nur…

Frauenbund Gutenzell machte einen Ausflug nach Isny

Endlich – nach 2-jähriger Pause konnte der Frauenbund Gutenzell wieder einen Ausflug unternehmen.
25 Frauen einschl. Gemeindereferentin Schwester Gisela bestiegen freudig den Bus mit dem Ziel Isny im Allgäu. Erster Programmpunkt war die Kunsthalle im Schloss. Dort war eine Führung gebucht, in der zuerst die Geschichte der altehrwürdigen Mauern erzählt wurde. War das Schloss doch ursprünglich ein Benediktinerkloster. Nach der Säkularisation fiel das nun genannte „Schloss“ samt der Marienkapelle dem Fürstenhaus Quadt zu. Später wurde es von Isnyer Bürger erworben und ist heute über die gemeinnützige Stiftung des Künstler Friedrich Hechelmann gesichert. Das Schloss beherbergt die Kunsthalle mit den Werken des Isnyer Künstlers und die städtische Galerie. Geführt wurde die Frauenbundgruppe durch aufwendig restaurierte Räume, ausgestattet mit atemberaubenden und imposanten Bildern. „Die Natur braucht uns nicht, aber wir sie“, so der Künstler und will mit seinen Werken der Naturentfremdung entgegenwirken. Zur Führung gehörte auch die Besichtigung die im Schloss befindlichen Marienkapelle. Ausgestattet mit Abtbildern, Chorgestühl, dem Hoch-Altar mit Maria und Jesuskind ist die Kapelle ein geschütztes Kulturdenkmal. Bevor die Führung endete konnte man aus der seit 2018 zugänglichen Empore nochmals einen herrlichen Blick auf den gesamten Kapelleninnenraum hinabgleiten lassen. Spannend und kurzweilig war die sehr interessante Führung.
Anschließend war Kaffee und Kuchen eine passende Unterbrechung und ein herrlicher Genuss.

Zum späteren Nachmittag traf sich die Gruppe am Marktplatz zur Stadtführung „Isny erzählt Geschichte“. Diese Bezeichnung war treffend, denn die Stadt Isny ist wahrlich eine geschichtsträchtige Stadt. Sie nannte sich freie Reichsstadt, erlangte Wohlstand durch den Leinwandhandel, musste sich der Reform unterwerfen und wurde heimgesucht von der Pest und immer wieder wurde sie durch Feuer zerstört. Vom Marktplatz ging die Führung zum Rathaus. Das Isnyer Rathaus ist voll von historischen Schätzen, Geheimecken und interessanten Geschichten der früheren Kaufmannsfamilien. Auch ist nun bekannt hinter welcher großer unscheinbarer Tür der Bürgermeister sitzt, die sich unerwartet öffnete. Er begrüßte die Frauen und gab einen außerplanmäßigen Einblick in sein historisches Geschäftszimmer. Die Gelegenheit wurde dann auch sofort für ein Gruppenfoto genutzt. Weiter ging die Führung über die begehbare gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Wachtürmen, die als Lager und auch als Gefängnis benutzt wurde. Den Abschluss der Stadtführung bildete die ev. Nikolaikirche und die Kath. Kirche St. Georg und Jakobus. Die Stadtführerin war nicht nur sehr gut zu verstehen, sie erzählte spannend und mit viel Witz, Charme und Begeisterung die Geschichte von Isny.
Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem leckeren Abendessen im Brauereigasthof zum Engel.
Auf der Bus-Heimreise wurde einhellig festgestellt, wie erfreulich und wohltuend die gemeinschaftliche Ausfahrt war.