
Unsere Diözese macht sich auf den Weg und gestaltet Kirche neu
Hier finden Sie aktuelle Informationen und Links
zum Entwicklungs-Prozess in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Der Prozess „Kirche der Zukunft“ umfasst viele einzelne Projekte, die verschiedene Bereiche des kirchlichen Lebens in unserer Diözese in den Blick nehmen. Gemeinsam sollen sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die katholische Kirche in Württemberg ihre Sendung auch angesichts neuer Herausforderungen wahrnehmen kann.
Der Gesamtprozess untergliedert sich in folgende Bereiche:
- Seelsorge in neuen Strukturen
- Verwaltung in neuen Strukturen
- Räume für eine Kirche der Zukunft
- Digitalstrategie
- Zentrales Prozessmanagement
- Organisationsentwicklung
Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der extra hierfür eingerichteten Homepage des Bischöflichen Ordinariates.
Seelsorge in neuen Strukturen
Dieser Aspekt betrifft konkret auch die Weiterentwicklung unseres Dekanatsbezirkes Ochsenhausen - Illertal innerhalb des Dekanates Biberach:
Aktueller Stand und nächste Schritte
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat mit der Initiative Kirche der Zukunft einen umfassenden Veränderungsprozess angestoßen. Hintergrund sind sinkende Mitgliederzahlen, schwindende Kirchensteuermittel und weniger Menschen, die sich für pastorale Berufe entscheiden. Der Diözesanrat und Bischof Dr. Klaus Krämer haben im November 2025 den Rahmen für Kirche der Zukunft beschlossen. Die Kirchengemeinden waren aufgerufen, Vorschläge zu erarbeiten, wie sie sich als mögliche neue Kirchengemeinde sehen. Diese Vorschläge wurden im April eingereicht.
Gleichzeitig zeigte der offene, dynamische Prozess, dass manche Kriterien aus Diözesanperspektive eine stärkere Gewichtung erfahren oder sich Kirchengemeinden neu sortiert haben.
Basierend auf den Prüfaufträgen der Diözese, zahlreichen Gesprächen der letzten Wochen und den Vorschlägen der Gemeinden haben wir versucht, möglichst viele Vorschläge und Kriterien in zwei mögliche Varianten zu integrieren. Die Dekanatssteuerungsgruppe legte jetzt ein überarbeitetes Konzept mit zwei Varianten vor, das sich an den Diözesanprüfaufträgen orientiert und auf Grundlage der vielen Gespräche entstanden ist:
In beiden Konzepten würden die bisherigen 22 Seelsorgeeinheiten in 6 großen neuen Pfarreien zusammengefasst. Die bisherigen Kirchengemeinden werden zu “Kirchorten”, die jeweils innerhalb der neuen Struktur erhalten bleiben.
Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Eucharistiefeiern, also das gesamte kirchliche Leben, bleiben Kernelemente für alle. Wie es im Einzelnen praktiziert wird und wie die großen Gemeinden mit Seelsorgern ausgestattet werden, wird derzeit geplant.
Ab Oktober durchlaufen alle Dekanatskonzeptionen die zentralen diözesanen Gremien zur Prüfung. Nach dem Votum des Diözesanrats Ende November wird es verabschiedet und durch den Bischof in Kraft gesetzt. Letztendlich liegt die Entscheidung über die Bildung der neuen Kirchengemeinden beim Bischof bzw. beim Bischöflichen Ordinariat (BO).
Im Januar 2030 sollen dann die neue Kirchengemeinden starten. Bis dahin werden die Gemeinden, Ehrenamtliche sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die neue Situation vorbereitet und erhalten schrittweise Informationen und Unterlagen, um die richtigen Schritte gehen zu können.
Hier geht es zum Bericht über die Regionalkonferenz in Ochsenhausen.
Hier geht es zu Nachrichten aus der Diözesan-Region Bodensee-Oberschwaben.
Erklär-Videos
Hier können Sie sich Erklär-Videos zum Prozess “Seelsorge in neuen Strukturen” ansehen:
- Vereinigung der bisherigen Kirchengemeinden
- Umschreibung der neuen Pfarrgemeinden
- Leitungs-Modelle für die neuen Pfarrgemeinden







